30. Dezember 2008

Romøren, Hilde und Ljøkelsøy müssen um ihren Platz zittern

Bjørn Einar Romøren, Tom Hilde und Roar Ljøkelsøy müssen beim Neujahrsspringen bessere Leistungen als zuletzt zeigen, wenn sie ihren Platz im norwegischen Team vor den letzten beiden Springen in Innsbruck und Bischofshofen nicht verlieren wollen. Hilde und Ljøkelsøy verpassten in Oberstdorf den Sprung ins Finale, Romøren konnte sich nicht einmal für den Wettbewerb qualifizieren.

„Es ist klar, dass Athleten, die keine Leistungen auf dem Niveau zeigen, wo sie eigentlich hingehören, nichts bei der 4-Schanzen-Tournee zu suchen haben. Tom Hilde und Roar Ljøkelsøy haben ihre Topform noch nicht gefunden. Jetzt sollen sie probieren, ein bisschen extra im Wettbewerb zu geben“, sagte Sportchef Clas Brede Bråthen der norwegischen Tageszeitung VG.

Die Konkurrenten zeigten im Continentalcup in Engelberg am vergangenen Wochenende starke Leistungen. Sigurd Pettersen gewann beide Wettbewerbe in der Schweiz, Kenneth Gangnes schaffte die Plätze 2 und 4 und Kim René Elverum Sorsell wurde 7. und 6. Möglich ist, dass die drei in Innsbruck und Bischofshofen zum Team kommen und dafür drei aus dem bisherigen Team nach Hause reisen müssen. Bråthen sagte aber zu VG, dass erst nach dem Neujahrsspringen Entscheidungen in dieser Richtung getroffen werden.

"Es ist möglich, dass wir drei Springer austauschen. Sigurd Pettersen, Kim René Elverum Sorsell und Kenneth Gangnes stehen bereit, hinunter nach Innsbruck zu kommen. Pettersen war in den letzten beiden Wettbewerben im Continentalcup gut, während die anderen beiden junge Springer sind, die sich in einem solchen Fall auf höheren Niveau probieren dürfen", sagte Clas Brede Bråthen der Zeitung Laagendalsposten.