20. November 2008

Gute Nachrichten für Espen Rian

Die Knieverletztung, die sich Kombinierer Espen Rian in der letzten Woche bei einem Trainingssturz in Lillehammer zugezogen hat, ist offenbar nicht so schlimm wie befürchtet. Die guten Nachrichten wurden ihm nach der Kernspintomographie am letzten Freitag mitgeteilt.

„Das war die beste Nachricht, die ich bekommen konnte. Die Untersuchung hat gezeigt, dass eine Faser des neuen Kreuzbands aufgerissen ist, und der Chirurg meint, dass sie halten wird. Der Meniskus wurde durch den Sturz auch beschädigt, aber das ist wohl kein Problem. Jetzt warte ich ein paar Tage, dass die Schwellung zurückgeht“, wird Espen Rian auf den Internet-Seiten des Norwegischen Skiverbandes zitiert.

Wie lange er pausieren muss, steht noch nicht fest. In ein paar Tagen will er wieder auf den Ski stehen, und irgendwann Ende Dezember oder Anfang Januar wieder die ersten Sprünge auf der Schanze absolvieren, sagte er weiter dem Norwegischen Skiverband.

Sollten die Kniebeschwerden in den nächsten Wochen jedoch nicht richtig verschwinden, droht ihm eine neue Operation, die dann umfassender als die letzte sein würde, und das Saisonaus für ihn bedeuten würde. Daran möchte er aber im Moment nicht denken, sagte er dem Norwegischen Skiverband.