19. November 2008

Neue „kleine“ Schanze in Vikersund eröffnet

Gestern Abend wurde in Vikersund die neue „kleine“ Schanze eröffnet, berichtet die Zeitung „Bygdeposten“ in ihrer heutigen Ausgabe. Die bisherige K90-Schanze wurde in Rekordzeit, innerhalb von drei Monaten, zu einer K105-Schanze ausgebaut. Dies geschah vor allem für die Weltcup-Veranstaltungen im März 2009, wenn die Weltelite der Nordischen Kombination dort ihr Weltcup-Finale austrägt. Aber wichtig ist die neue Anlage auch für vielen aktiven Sportler aus der Gegend, die jetzt eine neue, moderne Trainingsanlage bekommen haben.

„Ich glaube, wir können hier jetzt Sprünge bis auf 125 Meter sehen. Diese Anlage sieht glänzend aus, und sie wird sicherlich an den Trainingsabenden im Winter gut besucht sein. Unsere Springer aus dem Nationalteam, die in Oslo oder in der Gegend von Vikersund wohnen, werden diese Schanze nutzen, wenn sie nicht im Weltcup im Einsatz sind. Jetzt kann man hier genauso gut wie in Lillehammer trainieren“, sagte der Sportchef der Skispringer, Clas Brede Bråthen, bei der Eröffnung der umgebauten Schanze.

Der Skispringerin Mari Backe (19) vom Skiclub Vikersund wurde die Ehre zuteil, als erste von der umgebauten Schanze springen zu dürfen. „Das war sehr cool, als erste gesprungen zu sein. Vielleicht war ich ein bisschen nervös, aber noch mehr habe ich mich darauf gefreut. Die Schanze war top. Hier macht es Spaß“, sagte Mari Backe zu Bygdeposten nach dem Premierensprung auf knappe 90 Meter.

Den weitesten Sprung am Premierenabend schaffte Stian André Skinnes aus Sande mit 112 Metern.