17. Januar 2008

Sagen mit Salmonellen-Vergiftung im Krankenhaus


Seit ca. einer Woche befindet sich Skispringerin Anette Sagen mit einer Salmonellen-Vergiftung auf der Isolierstation im Krankenhaus von Lillehammer. Das berichtet das Helgeland Arbeiderblad in seiner Online-Ausgabe. Die Vergiftung hat sie sich höchstwahrscheinlich beim Weihnachtsurlaub in Brasilien zugezogen. Vom Krankenbett aus berichtete sie dem Helgeland Arbeiderblad am Mittwoch, dass sie hofft, am Donnerstag aus dem Krankenhaus entlassen zu werden.

Die Symptome habe sie schon nach der Rückkehr aus Brasilien verspürt, aber zunächst wieder mit dem Sprungtraining begonnen. Am letzten Donnerstag sei sie dann beim Training zusammengebrochen und direkt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Tests deuten anscheinend eindeutig darauf hin, dass sie sich die Vergiftung in Brasilien zugezogen hat.

Ihr Ziel ist es, am nächsten Mittwoch beim nächsten wichtigen Wettbewerb wieder dabei zu sein, wenn es in Toblach (Italien) wieder um Punkte im Continentalcup geht. „Der erste Wettbewerb findet Mitte nächster Woche in Italien statt, und das ist das Ziel. Wenn das nicht geht, muss ich bis zum nächsten warten“, sagte Anette Sagen dem Helgeland Arbeiderblad. Ihr wichtigstes Ziel sei jetzt aber erst einmal, wieder normal essen und trinken zu können.