26. Dezember 2007

Andreas Vilberg erstmals bei der Tournee dabei


Andreas Vilberg ist in diesem Jahr der einzige Neuling im norwegischen Team bei der 4-Schanzen-Tournee. Er verdiente sich seinen Platz im Team durch den aktuell zweiten Platz in der Gesamt-Wertung des Continentalcups, wodurch er Norwegen einen zusätzlichen Startplatz im Weltcup verschaffte.

Drei Mal stand er in dieser Saison bereits auf dem Siegerpodest. In Garmisch-Partenkirchen gewann er das Springen am Samstag. Dazu wurde er beim COC in Rovaniemi einmal Zweiter und einmal Dritter.

„Ich habe zu Weihnachten zwei ferngesteuerte Hubschrauber bekommen. Die sind richtig cool, aber die sind nichts gegen die 4-Schanzen-Tournee“, sagte Andreas Vilberg im Interview mit seiner Lokalzeitung Budstikka. Mit ihm sowie Tom Hilde aus Asker und Bjørn Einar Romøren aus Hosle sind gleich drei Springer aus dem Einzugsgebiet der Zeitung dabei.

„Ich freue mich wahnsinnig. Und zwischen den Wettbewerben darf Tom Hilde mit dem einen Hubschrauber von mir spielen. Dafür habe ich Weihnachten trainiert“, sagte Andreas Vilberg weiter zu Budstikka.

Er glaubt, dass es durchaus ein Vorteil sein kann, dass er die neue Schanze in Garmisch-Partenkirchen, auf der er vor ein paar Tagen den ersten internationalen Sieg seiner Karriere feiern konnte, schon kennt. „Ja, viele meiner Konkurrenten kennen sie ja noch nicht. Außerdem ist es immer ein gutes Gefühl, zu einer Schanze zu kommen, auf der man schon einmal gewonnen hat“, sagte Vilberg weiter zu Budstikka.

Keinen Druck macht er sich für sein Debüt bei der 4-Schanzen-Tournee. „Die 4-Schanzen-Tournee ist für mich nur ein Bonus und mein Ziel ist es, in den Finaldurchgang zu kommen. Auf der Schanze in Oberstdorf fühle ich mich wohl. Im Sommer bin ich dort Fünfter bei einem Wettbewerb im Continentalcup geworden“, sagte Vilberg zu Budstikka.

Freitag Nachmittag reist er mit seinen Teamkollegen nach Oberstdorf. Am Vormittag gibt es noch eine Trainingseinheit in Lillehammer.