22. Dezember 2007

Vier Springer kämpfen um drei Plätze


Von den sieben Startplätzen für den Norwegischen Skiverband bei der 4-Schanzen-Tournee sind bereits vier vergeben. Neben Tom Hilde, der als bester Norweger derzeit auf dem 5. Platz im Gesamt-Weltcup liegt und der konstanteste Norweger in dieser Saison ist, fahren Bjørn Einar Romøren, Anders Bardal und Andreas Vilberg, der am Wochenende ein COC-Springen in Garmisch-Partenkirchen gewann, auf jeden Fall mit nach Oberstdorf zum Auftaktspringen.

Um die restlichen drei norwegischen Startplätze bei der Tournee kämpfen Sigurd Pettersen, Roar Ljøkelsøy, Lars Bystøl und Titelverteidiger Anders Jacobsen.

Sportchef Clas Brede Bråthen ist vor allem mit den bisherigen Saisonleistungen von Tom Hilde und Andreas Vilberg zufrieden. „Tom kam als 17/18-jähriger in das System. Jetzt gehört er zu den Besten der Welt. So macht das Spaß“, sagte Bråthen der norwegischen Nachrichten-Agentur NTB.

„Was Vilberg gezeigt hat, war gut genug, um uns zu überzeugen. Außerdem hat er uns für die Nation Norwegen einen Extra-Platz ersprungen. Da wäre es ungerecht gewesen, ihn nicht ins Team zu nehmen“, sagte Bråthen zu NTB.

Schon nach dem Weltcup am Sonntag in Engelberg kann es eine Entscheidung geben, wer mit nach Oberstdorf darf. Bis zum Donnerstag können sich die Verantwortlichen aber noch Zeit lassen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Anders Jacobsen, der letztjährige Gewinner der 4-Schanzen-Tournee, konnte sich am Samstag beim Weltcup in Engelberg als 38. als einziger Norweger nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. „Anders zeigt derzeit keine guten Leistungen. Im Training und in der Qualifikation zeigt er viele gute Sprünge, aber ihm fehlt das Selbstvertrauen aus dem letzten Jahr. Aber ihm fehlt nicht viel“, sagte Bråthen weiter zu NTB.

Was ist das Ziel für die 4-Schanzen-Tournee in diesem Jahr? „Wir wollen in jedem Wettbewerb in der Spitze dabei sein. Außerdem wollen wir um einen Podestplatz in der Gesamt-Wertung der 4-Schanzen-Tournee mitkämpfen“, antwortete Clas Brede Bråthen.